Die MRBIT-At ist mehr als nur ein Webauftritt – sie verkörpert eine strategische Initiative, die Österreichs digitale Zukunft mitgestalten will. Seit Jahren steht die Plattform für eine enge Verzahnung von Forschung, Industrie und öffentlicher Politik, um die digitalen Grundlagen des Landes zu stärken. Besonders im Fokus liegen dabei die Bereiche Breitbandausbau, digitale Bildung und die Förderung von Start-ups, die nachhaltige Technologien entwickeln. Mit einem klaren Fokus auf Österreichische Eigenständigkeit vermeidet sie die Abhängigkeit von internationalen Tech-Konzernen und setzt stattdessen auf lokale Expertise und Innovation.

Ein zentrales Anliegen der MRBIT-At ist die Beschleunigung des Breitbandausbaus in ländlichen Regionen. Österreichs digitale Infrastruktur ist zwar in den Ballungsräumen gut ausgebaut, doch in den abgelegenen Gebieten hinkt sie oft hinterher. Hier setzt die Plattform auf gezielte Förderprogramme und Partnerschaften mit regionalen Anbietern, um die Versorgungsqualität zu verbessern. Ein konkretes Beispiel ist das Projekt „Digitales Österreich“, bei dem die MRBIT-At gemeinsam mit dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) bis 2025 rund 2.000 Kilometer Glasfaserleitungen in strukturschwachen Gebieten anlegen will. Ziel ist es, bis zu 90 % der Haushalte in ländlichen Gebieten mit Breitband über 100 Mbit/s zu versorgen – ein ambitioniertes, aber machbares Ziel.

Neben dem Infrastrukturausbau spielt auch die digitale Bildung eine zentrale Rolle. Die MRBIT-At unterstützt Schulen und Universitäten dabei, moderne Lehrkonzepte zu etablieren, die auf digitale Kompetenzen setzen. Ein besonders erfolgreiches Projekt ist das „DigitalPakt Schule“-Programm, das seit 2020 über 1.500 Schulen mit digitalen Endgeräten und Schulungsmaterialien ausstattet. Besonders beeindruckend ist, dass bereits heute über 70 % der österreichischen Schüler:innen Zugang zu Tablets oder Laptops haben – ein Wert, der in vielen EU-Ländern noch weit hinterherhinkt. Doch die MRBIT-At geht noch einen Schritt weiter und fördert gezielt die Entwicklung digitaler Lehrmethoden, etwa durch die Zusammenarbeit mit Plattformen wie „Edutheca“, die Lehrmaterialien in einer zentralen Cloud bereitstellt.

Ein weiterer Schwerpunkt der MRBIT-At liegt auf der Förderung von Start-ups und digitalen Innovationen. Die Plattform unterstützt Gründer:innen dabei, ihre Ideen von der Idee bis zur Marktreife zu bringen – von der Finanzierung über die Entwicklung bis hin zur Vermarktung. Ein herausragendes Beispiel ist die „Digital Hub Austria“, eine Inkubator-Plattform, die seit ihrer Gründung 2018 über 50 Start-ups unterstützt hat. Besonders erfolgreich waren Projekte wie „EcoFlow“, ein österreichischer Hersteller von nachhaltigen Solar-Ladegeräten, der durch die Förderung der MRBIT-At in kürzester Zeit international aufgemacht hat. Auch die „Austrian Digital Innovation Hubs“ spielen eine wichtige Rolle, indem sie lokale Netzwerke schaffen, in denen Unternehmen, Wissenschaftler:innen und Investor:innen zusammenarbeiten.

Doch die MRBIT-At ist nicht nur eine Plattform für Förderung und Unterstützung – sie ist auch ein lebendiger Austauschort für Fachleute aus allen Bereichen der digitalen Wirtschaft. Regelmäßig finden hier Konferenzen, Workshops und Dialogrunden statt, bei denen aktuelle Trends diskutiert werden. Ein besonders wichtiger Event ist die „Digital Summit Austria“, die seit 2019 jährlich stattfindet und über 1.000 Teilnehmer:innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenbringt. Dort wurden unter anderem die Empfehlungen für ein neues „Digitales Österreich“-Gesetz entwickelt, das ab 2024 die digitale Infrastruktur des Landes weiter vorantreiben soll. https://www.mrbit-at.at bietet nicht nur Informationen, sondern auch konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen und Bürger:innen.

Die MRBIT-At zeigt damit, dass Österreich nicht nur technologisch aufholen, sondern auch vorne mitspielen kann. Durch die Kombination aus staatlicher Förderung, wirtschaftlicher Dynamik und wissenschaftlicher Expertise gelingt es der Plattform, digitale Innovationen zu beschleunigen und die digitale Teilhabe in ganz Österreich zu sichern. Ein Blick auf die aktuellen Zahlen macht dies deutlich: Seit der Gründung der MRBIT-At im Jahr 2015 konnten bereits über 100 Millionen Euro an Fördergeldern für digitale Projekte bereitgestellt werden. Zudem hat sich die Anzahl der digitalen Start-ups in Österreich in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt – ein Zeichen für die wachsende Attraktivität des Landes als Standort für digitale Unternehmen.

  • Seit 2020 hat die MRBIT-At über 1.500 Schulen mit digitalen Endgeräten ausgestattet – 70 % der österreichischen Schüler:innen verfügen heute über ein eigenes Gerät.
  • Das Projekt „Digitales Österreich“ sieht bis 2025 die Ausbauung von rund 2.000 Kilometern Glasfaser in strukturschwachen Regionen.
  • Die „Digital Hub Austria“ hat seit 2018 über 50 Start-ups unterstützt, darunter internationale Erfolge wie „EcoFlow“.
  • Die „Digital Summit Austria“ zieht jährlich über 1.000 Teilnehmer:innen an und prägt die politische und wirtschaftliche Debatte zur digitalen Zukunft.
  • Seit 2015 wurden über 100 Millionen Euro an Fördergeldern für digitale Projekte bereitgestellt.

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